Wie man Linearts verbessert

1.875

EleceGamer

EleceGamer
Maschinelle Übersetzung | Originaltext anzeigen

Passiert es euch auch, dass ihr eine Skizze beendet, die ihr liebt, aber wenn ihr das Lineart erstellt, wirkt es flach, mit der gleichen Linienstärke überall und einem „haarigen“ oder amateurhaften Aussehen?

 

Mir ist das ständig passiert … bis ich angefangen habe, einige sehr einfache Techniken anzuwenden, die das Ergebnis radikal verändern. In diesem Tutorial zeige ich euch Schritt für Schritt, wie ihr in Clip Studio Paint Striche und Linearts in professioneller Qualität erzielen könnt.

Die Werkzeuge, die ich verwenden werde

Für dieses Tutorial arbeite ich hauptsächlich mit drei Werkzeugen:

 

- Einem echten Pinsel (der modifizierte G-Real), weil mir die organische Textur, die er hinterlässt, sehr gut gefällt.

- Dem Vektorgummi, der der eigentliche Star des Prozesses ist.

- Dem Kurvenwerkzeug und insbesondere der Linienbreitenkorrektur.

Pinselseinstellungen

Normalerweise reagieren Pinsel auf den Druck und die Neigung des Stifts. In meinem Fall deaktiviere ich diese Empfindlichkeit zunächst, um eine konstante Stärke zu haben.

 

Dazu öffnet ihr die Pinselseigenschaften → Pinseldickeneinstellung und deaktiviert sowohl „Druck“ als auch „Neigung“. Auf diese Weise werden alle Striche gleich, und ihr könnt die Dicke später kontrolliert nach Bedarf variieren.

Was ist und wie funktioniert der Vektorgummi?

Der Vektorgummi unterscheidet sich stark von einem normalen oder rauen Radiergummi. Anstatt Pixel für Pixel zu löschen, löscht er mit einer einzigen Geste den gesamten Linienabschnitt zwischen zwei Schnittpunkten.

 

Dadurch lassen sich Fehler blitzschnell beheben und das Lineart wird viel sauberer. Ihr müsst nicht mehr kleine Spitzen oder Reste entfernen, die beim manuellen Löschen zurückbleiben.

Empfohlene Ebenenorganisation

Ich empfehle euch, das Lineart auf separaten Vektorebenen zu bearbeiten. Ich verwende normalerweise:

 

- Eine Basisebene, auf der ich den Großteil der Zeichnung mache.

- Zusätzliche Ebenen für Details, das Gesicht, Schatten usw.

 

Diese Organisation erleichtert die spätere Arbeit erheblich, besonders wenn ihr zur Kolorierungsphase mit dem Fülleimer kommt. Ihr vermeidet es, ständig Bereiche abdecken zu müssen, und reduziert Fehler.

Wie man das Lineart zeichnet

Erstellt eine neue Vektorebene und zeichnet in Ruhe. Es muss nicht perfekt sein oder der Skizze bis ins Detail folgen.

 

Wenn eure Hand zittert, erhöht die Stabilisierung (ihr findet sie in den Werkzeugeigenschaften oder unter Korrektur → Stabilisierung). Ich verwende sie normalerweise um die 40-50.

 

Ich empfehle auch die Verwendung des Kurvenwerkzeugs (neben der geraden Linie und der Polylinie), um lange und sehr flüssige Linien zu erzielen.

Empfohlene Ebenenorganisation

Ich empfehle euch, das Lineart auf separaten Vektorebenen zu bearbeiten. Ich verwende normalerweise:

 

- Eine Basisebene, auf der ich den Großteil der Zeichnung mache.

- Zusätzliche Ebenen für Details, das Gesicht, Schatten usw.

 

Diese Organisation erleichtert die spätere Arbeit erheblich, besonders wenn ihr zur Kolorierungsphase mit dem Fülleimer kommt. Ihr vermeidet es, ständig Bereiche abdecken zu müssen, und reduziert Fehler.

Der Trick, der das Ergebnis am meisten verändert: die Variation der Linienstärke

Sobald das grundlegende Lineart fertig ist, kommt der wichtigste Schritt: die Linienbreite zu ändern, um ihnen Leben und Tiefe zu verleihen.

 

Wir verwenden das Werkzeug Linie korrigieren → Linienbreite ändern.

 

Ich empfehle euch, dieses Werkzeug zu duplizieren: eines zum Erhöhen der Stärke und eines zum Reduzieren. Ihr könnt sogar die Schaltfläche zum Reduzieren einer der Seitentasten eures Stifts zuweisen, um schneller zu arbeiten.

Die „Theorie der Schnittpunkte“

Die Grundidee ist sehr einfach:

 

- An den Stellen, wo sich mehrere Linien kreuzen oder treffen → erhöhen wir die Stärke (verleiht Kraft und Tiefe).

- An den Enden der Striche, im Haar, in losen Bereichen oder wo keine Schnittpunkte vorhanden sind → reduzieren wir die Stärke.

 

Zwischen zwei Bereichen, in denen wir die Stärke erhöht haben, reduzieren wir sie normalerweise in der Mitte ein wenig, um natürliche Übergänge zu schaffen.

 

Mit dieser Technik wirkt das Endergebnis viel professioneller und dynamischer, auch wenn das anfängliche Lineart recht einfach ist.

 

 

Fazit

Mit diesen einfachen Schritten — der Verwendung von Vektorebenen, dem Vektorgummi und vor allem dem Spielen mit der Linienbreite — könnt ihr die Qualität eurer Linearts enorm verbessern, ohne ein Experte sein zu müssen.

 

Hat euch das Tutorial gefallen? Lasst mir ein Like unter dem Video da und erzählt mir in den Kommentaren, welche Technik ihr am nützlichsten fandet!

Ich habe euch auch in der Beschreibung ein schriftliches Tutorial von mir zur Erstellung benutzerdefinierter Pinsel hinterlassen, in dem ich alle Einstellungen detailliert erkläre.

Vielen Dank fürs Lesen und bis zum nächsten Tutorial!

Kommentar

Neu

Neu! Offizielle Tutorials