„Small S“: CLIP STUDIO PAINT für Anfänger Teil 3

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Wir fragen die Illustratoren der Zeitschrift „Small S“ nach den Vorteilen des digitalen Zeichnens!

Mit dieser Serie möchten wir denjenigen unter Ihnen, die gerade erst oder noch gar nicht mit dem digitalen Zeichnen angefangen haben, zeigen, wie einfach es ist und wie viel Spaß es machen kann!


Die meisten Zeichenanfänger verwenden Stift und Papier einfach nur aus dem Grund, weil sie daran gewöhnt sind.

Oft ist das Interesse für das digitale Zeichnen aber sehr groß, genau wie auch die Befürchtung, mit der Software nicht richtig umgehen zu können.


Für diese Leute erklären wir hier die grundlegenden Basics von CLIP STUDIO PAINT, sodass auch Anfänger sie verstehen können. Vergessen Sie schwierige Funktionen und haben Sie einfach nur Spaß am Zeichnen!

CLIP STUDIO PAINT wird von zahlreichen Profis und vielen „Small S“ Illustratoren verwendet.

Die Software ist auch für das iPad verfügbar, mit demselben Funktionsumfang wie in der Desktop-Version (6 Monate kostenlos)!

Bestimmt werden auch Sie bald merken, wie vieles, was Ihnen beim traditionellen Zeichnen Schwierigkeiten bereitet hat, mit der Software ganz leicht funktioniert.

In diesem Artikel lernen Sie als Anfänger auf spielerische Weise, wie man digital zeichnet!


Unsere Navigatoren für Teil 3: Shun Akagi & Aro Hagiwara

Shun Akagi erstellt ihre Werke hauptsächlich mit CLIP STUDIO PAINT.

Sie zeichnet Illustrationen für Buch-Cover und Social Games.

Sie gibt auch Illustrationsunterricht für High School Schüler.

Der Hauptteil ihrer Arbeit ist für die Manga Convention COMITIA.

https://twitter.com/camellia_0x0
https://www.pixiv.net/member.php?id=1979059


Aro Hagiwara verwendet beim herkömmlichen Zeichnen hauptsächlich Copic Marker, Wasserfarben und Federhalter.

Zum digitalen Zeichnen benutzt sie SAI und ist gerade dabei zu versuchen, Illustrationen und Manga mit CLIP STUDIO PAINT EX zu erstellen.

Ab diesem Frühjahr wird sie eine Hochschule für Illustrationen und Manga besuchen.

https://twitter.com/aro_hagiwara


In diesem dritten Teil der Serie sind unsere beiden Navigatoren Aro Hagiwara, die sich im digitalen Zeichnen gerne verbessern würde, und die professionelle Illustratorin Shun Akagi.

Shun Akagi wird Aro Hagiwara mit Tipps fürs digitale Zeichnen unterstützen und dabei auch zeigen, wie sie selbst normalerweise vorgeht.

Lernen Sie, wie man CLIP STUDIO PAINT benutzt, indem Sie den beiden zuschauen!


Nutzen wir die Vorteile des digitalen Zeichnens mit CLIP STUDIO PAINT!

■ Erstellen Sie Ihren eigenen Wunsch-Pinsel über die [Sub-Tool Details]!


Die [Sub-Tool Details] Palette ist für fast alle Zeichentools verfügbar und lässt sich über die [Tooleigenschaften] Palette durch Klicken auf das Schraubenschlüssel-Symbol unten rechts öffnen.


Akagi: Dieses Feature ist wirklich unglaublich praktisch! Sie können hiermit die Pinselform ändern, z. B. zu geraden Linien, Kurven oder Rechtecken.

Wenn ich Menschen mit einem texturierten Pinsel zeichne, bin ich froh, dass ich für die geraden Linien der Hintergründe oder Gegenstände einfach die Pinselform ändern kann, da es sonst sehr zusammenhangslos aussehen würde, wenn ich dafür einen anderen Pinsel benutzen müsste.

Auch die Pinseldichte kann bei CLIP STUDIO PAINT sehr genau eingestellt werden, was ebenfalls ein einzigartiges Feature dieser Software ist.



■ Bei Unsicherheit in der Farbauswahl hilft [Farbton/Sättigung/Luminanz]!


Akagi: Für jede Ebene kann die Deckkraft, die Füllmethode und die [Farbton/Sättigung/Luminanz] eingestellt werden.

Dadurch können Sie Farben einzelner Teile auch im Nachhinein noch einfach verändern, wenn sie Ihnen doch nicht gefallen. Sie können eine Ebene auch duplizieren und in anderen Farben kolorieren, um verschiedene Farbversionen miteinander zu vergleichen.



■ [Transparente Farbe] für ein besseres Überblenden als mit dem Radierer


Akagi: Im Gegensatz zu anderen Zeichenprogrammen verfügt CLIP STUDIO PAINT über eine [Transparente Farbe].

Bei anderer Software gibt es nur die [Hauptfarbe] und [Sub-Farbe], aber hier können Sie auch eine [Transparente Farbe] auswählen.

Sie können dadurch so wie mit dem Radierer Farben löschen oder blasser machen; der große Unterschied liegt jedoch darin, dass Sie das Zeichentool nicht wechseln müssen.

Die Schattierungen sehen noch natürlicher aus.



■ Seien Sie noch effizienter mit [Tastaturbefehlen]!


Strg + T: [Bearbeiten] Menü > [Transformieren] > [Vergrößern/Verkleinern/Drehen]

Strg + Umschalt + T: [Bearbeiten] Menü > [Transformieren] > [Frei transformieren]

Akagi: Die beiden oberen Tastaturbefehle verwende ich oft in der Entwurfsphase, um Körperproportionen oder Größen von Gegenständen anzupassen.

Strg + U: [Bearbeiten] Menü > [Farbkorrektur] > [Farbton/Sättigung/Luminanz]

Akagi: Dies verwende ich im gesamten Prozess meiner Making-ofs sehr oft.


<Anpassung der Pen-Tablet Einstellungen für noch mehr Effizienz>

Weil ich die [Pipette] sehr oft benutze, habe ich dem unteren Button meines Pen-Tablet Stifts die Modifikatortaste [Alt] zugewiesen. So kann ich jederzeit vorübergehend zum [Pipetten] Tool wechseln.

▼ Dies kann in den Pen-Tablet Einstellungen festgelegt werden.


Warum ich CLIP STUDIO PAINT weiterempfehle

Akagi: Ich habe CLIP STUDIO PAINT nicht von Anfang an benutzt, sondern habe gewechselt, als ich mir einen neuen Computer gekauft habe.

Als Windows Nutzer habe ich damals SAI und Photoshop CS6 benutzt.

Zusammen mit meinem Wechsel zu Macintosh ist daraus dann CLIP STUDIO PAINT und Photoshop CS6 geworden.

Das Tolle an CLIP STUDIO PAINT ist, dass es sowohl für Windows als auch für Macintosh verfügbar ist.

Momentan verwende ich CLIP STUDIO PAINT PRO. Obwohl es sehr kostengünstig ist, gibt es unglaublich viele Funktionen – ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis!


Aro: Ich zeichne zwar auch auf die herkömmliche Art mit Stift und Papier, aber angefangen habe ich mit dem digitalen Zeichnen.

Weil ich in der Grundschule einen Künstler bewunderte, der SAI benutzte, habe ich zum Zeichnen anfangs ebenfalls SAI benutzt.

Zu der Zeit habe ich es benutzt, ohne zu wissen, was für Zeichenprogramme es sonst gibt.

Jetzt benutze ich CLIP STUDIO PAINT EX.

Ich habe mich deshalb für EX entschieden, weil es mehr Funktionen für die Erstellung von Manga bietet.


<Spezifische Pluspunkte>

・ Linien können im Vergleich zu anderer Software leichter gezeichnet werden

・ Personalisierbare Pinsel und Materialien

・ Einfache Umwandlung in Rastermuster

・ Auf Illustrationen und Manga spezialisierte Tools wie [Figur] Tools, Perspektivlineale und viele mehr

・ [Horizontal spiegeln] ist möglich

・ [Transparente Farbe] ist vorhanden

・ Durch die Möglichkeit des Speicherns im PSD-Format ist es auch für die Arbeit einsetzbar

・ Trotz des niedrigen Preises ist eine professionelle Illustrations- und Manga-Erstellung möglich


Akagis Tipps zum Zeichnen von Kleidung

Diesmal werden wir uns anschauen, wie man Kleidung zeichnet!


Aro: Bei dem Kostüm, das ich diesmal gezeichnet habe, wurde ich von Akagis Werken inspiriert, die oft traditionell japanische Elemente enthalten.

Ich wollte eine Fantasy-artige Wirkung mit japanischen Elementen kreieren und habe mich für bequeme Kleidung mit einem kurzen Hakama und einer Jacke im Innenbekleidungsstil entschieden.

Bei dem Hakama war ich mir unsicher, wie ich ihn zeichnen soll.

Ich weiß, wie ein langer Hakama aussieht, weil ich ihn in meinem Schulclub selbst getragen habe, aber ich wusste nicht, wie ich ihn in kurz zeichnen soll.

Akagi: Mir gefällt an Aros Design die Balance aus den Teilen, die Haut zeigen, und den Teilen, die luftig sind.


Akagi: Bei einem kurzen Hakama hilft es vielleicht, als Basis einen ganz normalen Rock zu zeichnen.

Den Rock in der Illustration unten habe ich gezeichnet, indem ich mir einen verkürzten Hakama vorgestellt habe.

Die Anzahl der Falten sind genau wie bei einem Hakama, während die Silhouette und das Volumen eher dem Faltenrock einer Sailor-Schuluniform entsprechen.

Eigentlich wird ein Hakama vorne und hinten um den Körper gebunden, aber darauf habe ich hier schweren Herzens verzichtet und mich stattdessen für einen Hakenverschluss entschieden.

Durch die weiten Ärmel wie beim Hakama habe ich versucht, eine Mischung aus diesen Elementen zu kreieren.


Welche Stellen sollen schattiert werden?

Aro: Die Illustration unten habe ich mit Copic Markern koloriert. Über die Lichtquelle habe ich nicht besonders nachgedacht, sondern bin beim Kolorieren eher spontan vorgegangen. Die Linienzeichnung zu erstellen hat wirklich Spaß gemacht, aber im Kolorieren der Kleidung bin ich nicht so gut...

Mein Vorbild ist die Kolorierungstechnik der Manga-Zeichnerin Cocoa Fujiwara mit ihren definierten, aber gleichzeitig weichen Schattierungen. Weil für solche klaren Schattierungen aber echtes Können nötig ist, verwische ich immer alles.


Akagi: Dies ist die Illustration, die ich diesmal zeichnen werde, mit nur den Schatten. Normalerweise gehe ich anders vor, aber diesmal habe ich die Kleidung zuerst mit weißer Farbe gefüllt und danach die Schattierungen hinzugefügt. Grund hierfür ist, dass die kräftige dunkelblaue Farbe der Kleidung und Gegenstände mich nicht verwirren sollte.

Dadurch dass beim digitalen Zeichnen die Kleidung und Schatten auf separaten Ebenen gezeichnet werden können, ist es möglich, sich jeweils voll und ganz auf die Lichtverhältnisse und den Farbstil zu konzentrieren.


Akagi: Ich werde jetzt Aros Bild mit meiner üblichen Vorgehensweise schattieren. Es ist nur zur Erklärung, daher sieht es ziemlich grob aus.

Als notwendiges Minimum muss man sich im Kopf vorstellen, wo die Lichtquelle sein soll.

Dann füge ich die Schatten zur Darstellung der Dreidimensionalität hinzu, die am wichtigsten sind.

Danach ergänze ich in der Reihenfolge „Schatten der Falten“ → „raue Oberflächen und Details“ immer detailliertere Schatten.

Es gibt auch Ausnahmen, aber in der Regel ist es mir am wichtigsten, dass alles dreidimensional aussieht.

Wenn ich zum Beispiel ein weißes Hemd zeichne, finde ich, dass es seltsam aussieht, wenn nur die Falten plötzlich schattiert sind.

Deshalb male ich immer die Schatten zuerst, die auf jeden Fall vorhanden sind, wie beispielsweise im Inneren eines Ärmels oder, falls es sich um eine Frau handelt, unter der Brust.


So koloriert Aro die Kleidung

■ Kolorieren mit CLIP STUDIO PAINT Funktionen und Tipps von Akagi


① Zuerst koloriere ich das Bild mit den Basisfarben. Dabei überlege ich mir für jedes Teil, welche Farbe es haben soll, und fülle es dann mit dem [Fläche füllen] Tool.


② Weil der Farbeimer die kleinen Teile oft nicht mit Farbe füllen kann, male ich danach die weiß gebliebenen Stellen mit dem [Filzstift] aus.


③ Wenn Sie sich nicht für eine Farbe entscheiden können, empfehle ich, vorübergehend irgendeine Farbe zu benutzen und sie danach über [Farbton/Sättigung/Luminanz] wie gewünscht anzupassen.


Tipp: [Schnittmaske zur Ebene darunter]

Ohne eine Schnittmaske kann die Farbe über den Rand hinausgemalt werden.

Mit einer Schnittmaske kann die Farbe nicht über den mit Farbe gefüllten Teil der darunterliegenden Ebene hinausgemalt werden.


④ Akagi: Lassen wir uns nicht vom Rot der Kleidung ablenken und achten erstmal nur auf Licht und Schatten! Ich blende die Farbebenen aus und füge einfarbige Schatten hinzu.


⑤ Akagi: Je komplizierter die Kleidung, desto schwieriger ist es, die Stellen zu finden, wo die Schatten sein sollen.

Achten Sie am Anfang nicht auf die Details, sondern konzentrieren Sie sich darauf, die Stellen zu kolorieren, die im Schatten liegen. Sie können dafür auch eine temporäre Farbe verwenden.


⑥ So wie in Akagis Beispielbild habe ich die Ränder jetzt stellenweise verwischt.

Dafür habe ich dasselbe [Transparente Wasserfarbe] Tool benutzt wie fürs Zeichnen, nur mit transparenter Farbe.

Es war völlig neu für mich, so große Schatten zu setzen.


⑦ Akagi: Nachdem die Schatten größtenteils hinzugefügt wurden, werden die Farbebenen wieder eingeblendet.

In diesem Zustand können die Schattenfarben über [Farbton/Sättigung/Luminanz] angepasst werden.

Auch die Ebenendeckkraft kann nach Belieben geändert werden.


⑧ Ich aktiviere [Transparente Pixel sperren], um auf der Schattenfarbe weitere Farben hinzuzufügen.

Als ich der Luftperspektive entsprechend an den Rändern Blau- und Lilatöne hinzugefügt habe, war ich überrascht, wie die Entfernungen plötzlich zur Geltung kamen.


⑨ So sieht die fertige Schattierung auf der gesamten Kleidung aus, wenn nur die Schatten eingeblendet sind.

An einigen Stellen lasse ich sie klar definiert, an anderen verwische ich sie oder füge weitere Farben hinzu.

Den dunklen Schatten des Mantels habe ich etwas bläulicher gemacht.


⑩ Ich habe auch die übrigen Teile außer der Kleidung koloriert und zum Schluss noch ein paar Highlights auf einer [Schein abwedeln] Ebene hinzugefügt.

▼ Mit den Highlights wird die dreidimensionale Wirkung noch verstärkt.


Jetzt ist das Bild fertig koloriert und schattiert.

Im nächsten Teil wird diese Illustration weiterbearbeitet und der Feinschliff hinzugefügt.



■ Aros Rückblick


Durch die Erklärungen habe ich jetzt auch das Gefühl, mit CLIP STUDIO PAINT umgehen zu können! 

Es gibt so viele Funktionen, dass es wahrscheinlich ein bisschen dauert, bis man sich an sie gewöhnt hat, aber ich würde sie gerne Schritt für Schritt benutzen.

Die Schattierungstechniken zu lernen war wirklich sehr hilfreich, weil ich sie auch für Raster und Farbfüllungen bei Manga anwenden kann.

Ich habe gelernt, dass es verschiedene Möglichkeiten beim Schattieren gibt, die ich ab sofort berücksichtigen werde.

Ich bin schon sehr gespannt aufs nächste Mal, wo ich etwas über Texturen und die Überarbeitung lernen werde, worin ich nicht so gut bin.


Akagis Vorgehensweise vom Entwurf bis zum Schattieren

① Dies ist mein Entwurf.

Zuerst zeichne ich die Körperform des Mädchens und darüber die Kleidung.

Die Schmetterlinge und detaillierteren Teile der Kleidung füge ich erst später hinzu.


② Normalerweise zeichne ich dezentere Bilder, deshalb wollte ich diesmal ein lebendiges, sommerliches Bild voller Energie zeichnen und dies auch mit den Farben zum Ausdruck zu bringen.


③ Ich senke die Deckkraft des Entwurfs auf 10 bis 15% und erstelle dann die Linienzeichnung auf einer neuen Ebene.

Dafür verwende ich eine Pinselgröße zwischen 15 und 30 px und stelle die Leinwand auf A3-Größe.


④ Für die Farbunterteilung zerlege ich das Bild zunächst in die drei groben Teile Hintergrund, Figur und Schmetterlinge.

Danach passe ich die Farben über [Farbton/Sättigung/Luminanz] an.


⑤ Ich unterteile das Bild in noch detailliertere Teile.

Wenn ich mir bei einem Teil denke, dass ich ihn später vielleicht ändern werde, zeichne ich ihn auf einer separaten Ebene, damit ich nachher leichter Änderungen vornehmen kann.


<Über die Farbgebung>

Diesmal habe ich als Basis die vier Farben Gelb, Weiß, Blau und Orange verwendet.

In dieser Illustration habe ich nicht so viele verschiedene Farben verwendet, aber immer wenn ich viele Farben verwende, versuche ich ähnliche Farbfamilien zu benutzen oder ich wähle die Stellen mit hoher Sättigung sehr bedachtsam aus, um die Harmonie des Gesamtbilds zu bewahren.


⑥ Als Nächstes füge ich die Schatten hinzu.

Hierfür platziere ich über den Ebenen aus Schritt ⑤ eine mit Weiß gefüllte Ebene, damit beim Kolorieren nur die Schattenfarben sichtbar sind. Ich male die Schatten auf der Haut mit Orange, die auf den Schuhen mit Violett und benutze für jedes Teil eine andere Farbe.


<Fokus auf die Schattenfarben>

Diesmal habe ich zum Schattieren die Farbebenen ausgeblendet, damit ich nicht von dem kräftigen Blau abgelenkt werde.

Nach dem Schattieren blende ich die Farbebenen aus Schritt ⑤ wieder ein und passe die Farben an.

Ich habe den [Mapping Stift] verwendet, um definierte Anime-artige Schatten zu zeichnen.

Weil das Thema „Sommer“ ist, sind die Schatten sehr definiert, um das grelle Sonnenlicht darzustellen.


Die untere Abbildung zeigt die Farbebenen aus Schritt ⑤ zusammen mit den Schatten aus Schritt ⑥.

Damit ist das Bild im Großen und Ganzen fertig koloriert!

Im nächsten Teil werden die Texturen hinzugefügt.


Die folgende Abbildung zeigt einen Teil von Akagis Ebenenaufbau.

Die Schatten wurden auf einer [Linear nachbelichten] Ebene hinzugefügt.

Selbst bei einer Unterteilung in sehr viele Ebenen, ist eine einfache Verwaltung möglich, wenn man den Ebenen Namen gibt und sie in Ordnern gruppiert.



An alle, die jetzt mit dem digitalen Zeichnen anfangen möchten:

Akagi: Beim digitalen Zeichnen gibt es so viele verschiedene Tools und Funktionen, aber ich denke nicht, dass es nötig ist, sie alle zu beherrschen. Auch ich weiß nicht alles über die Funktionen, die ich selbst kaum benutze.

Die Anzahl an Funktionen, die zum Zeichnen nötig sind, ist geringer als Sie vielleicht denken. Merken Sie sich also am Anfang nur die Funktionen, die Sie selbst benutzen, und lernen Sie danach je nach Bedarf ganz allmählich neue Funktionen.

Falls Sie bereits Bilder auf herkömmliche Weise zeichnen, wird Ihnen Ihr Wissen sicher weiterhelfen, da vieles ähnlich ist (z. B. Zeichenstile, Pinselnamen, Symbole).

Wenn Sie sich fürs digitale Zeichnen interessieren, ist das nur eine Frage der Übung, so wie bei jedem anderen Zeichenmedium auch! Denken Sie also erstmal nicht zu viel nach und probieren Sie einfach aus!



Im nächsten Teil werde ich Ihnen Tipps für den Feinschliff und die Effekte geben! Seien Sie gespannt!



Über die Zeitschrift „Small S“

Small S („SS“) ist ein japanisches Illustrationsmagazin, das erstmalig 2005 herausgegeben wurde. Ganz nach dem Slogan „Making & Posting Magazine“ werden hier Artikel zu verschiedenen Zeichenmethoden zusammen mit den fertiggestellten Illustrationen veröffentlicht. Dabei handelt es sich sowohl um digitale als auch traditionelle Illustrationen. Auch Werke aus dem Internet können veröffentlicht werden.

https://www.s-ss-s.com/

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