Einfache Gestaltung von tropischen Karten im Retro-Stil
„Einfache Gestaltung von tropischen Karten im Retro-Stil“
Das heutige Thema lautet „Gestaltung von tropischen Karten“.
Wenn man an tropisches Flair denkt, kommen einem sofort typische Elemente wie Palmen, Monstera-Blätter, Hibiskusblüten und Ananas in den Sinn – und diese Objekte haben eine sehr markante Form!
In diesem Artikel werde ich erklären, wie man die Silhouetten dieser Objekte nutzt, um ganz einfach eine tropische Karte zu entwerfen, und wie man ihr durch die Farbwahl einen Retro-Touch verleiht.
Dann legen wir mal los✨
1. Farben festlegen
Für Anfänger empfehle ich, sich auf maximal fünf Farben zu beschränken (einschließlich der Hintergrundfarbe).
Wenn Sie vier bis fünf Farben verwenden, sollten mindestens zwei davon zur selben Farbfamilie gehören (hellere/dunklere Nuancen).
So lässt sich die Farbwirkung des Gesamtbildes leichter kontrollieren.
Tropische Retro-Themen verwenden oft Farben mit geringerer Sättigung aus den Bereichen Rot (~Orange-Gelb) und Grün (~Blau-Türkis).
Natürlich können Sie auch andere Farben wie Violett oder Rosa für verschiedene Effekte verwenden.
Im vierten Teil dieses Artikels werden Beispiele für andere Stile gezeigt.
Hier sind einige Beispiele für Farbkombinationen im Retro-Stil.
Farbtöne derselben Farbfamilie sind mit einer lila Linie unterstrichen:
Keine Sorge, wenn Sie Schwierigkeiten bei der Farbauswahl haben!
Im CSP-Assets-Store gibt es viele von Nutzern geteilte Farbpaletten oder Verlaufsumsetzungen.
Suchen Sie dort nach „Retro“ (oder einem anderen Stil-Keyword Ihrer Wahl).
Wählen Sie als Materialtyp „Farbset“ oder „Verlauf“.
Nach dem Herunterladen und Installieren können Sie die Farben direkt aus dem Farbset-Bedienfeld auswählen.
Die Verlaufsumsetzung wird anders angewendet, was später noch erklärt wird.
【📝HINWEIS】
Informationen zum Laden von Farbsets aus CLIP STUDIO und zum Installieren von Verlaufsmaterialien finden Sie hier:
2. Grafische Elemente vorbereiten
A. Einfaches Zeichnen
Da wir nur mit Silhouetten arbeiten, ist dies auch für Anfänger leicht umsetzbar!
【🖌️ Pinsel】
Bitte verwenden Sie einen Pinsel ohne Transparenz (deckend) und mit einer klaren Kante (harte Kante).
Im folgenden Beispiel wurde der Standard-„G-Pen“ verwendet.
➡︎ Beispiel: Monstera-Blatt
① Zeichnen Sie eine etwas rundliche Herzform.
② Radieren Sie am Rand des Blattes einige große Kerben aus.
③ Radieren Sie in der Mitte des Blattes einige kleinere Löcher aus.
【💡 TIPP】
Je nach Blattart sollten Sie darauf achten, einige spitzere Kanten hinzuzufügen.
Dies können Sie mit dem Pinsel oder durch Auswahl mit dem Lasso-Tool und anschließendem Ausfüllen tun.
➡︎ Beispiel: Palmenblatt
① Zeichnen Sie zuerst die Mittellinie des Blattes.
② Zeichnen Sie die einzelnen Blattsegmente strahlenförmig entlang der Mittellinie. Im Bild unten wurde das Lasso-Tool zur Auswahl und anschließenden Füllung verwendet.
*Anfänger können zuerst eine grobe Form als Orientierungshilfe zeichnen.
【💡 TIPP】
Neben fast frontalen Ansichten können Sie die Objekte auch in leichten Winkeln zeichnen.
➡︎ Beispiel: Bananenblatt
① Zeichnen Sie zuerst die Mittellinie des Blattes.
② Zeichnen Sie die Blattfläche. Achten Sie darauf, dass die Dicke links und rechts der Mittellinie deutlich variiert.
③ Radieren Sie am Rand des Blattes einige Kerben aus.
Beachten Sie, dass die Kerben zur Mitte hin schmaler und spitzer werden und die Mittellinie nicht überschreiten.
【💡 TIPP】
Manchmal ist die Silhouette allein nicht markant genug. In diesem Fall helfen Details durch Negativformen (Aussparungen).
Die wegradierten Stellen bedeuten nicht „nichts“, sondern nutzen den Kontrast, um mehr Struktur darzustellen.
➡︎ Beispiel: Hibiskusblüte
① Zeichnen Sie die Blütenform.
② Radieren Sie die Mitte der Blütenblätter aus.
③ Zeichnen Sie die Form der Staubblätter.
➡︎ Auf die gleiche Weise können Sie die Textur einer Ananas gestalten.
Je nach Farbplanung ist es auch möglich, die Ananas in zwei Teile (Blätter und Frucht) aufzuteilen.
B. Vorhandene Materialien umwandeln
Sie können auch fertige Materialien verwenden und diese einfach in Silhouetten umwandeln.
🔧 Vorgehensweise:
①
Bildmaterial: Ziehen Sie das Material auf die Leinwand.
Pinselmaterial: Installieren Sie den Pinsel und zeichnen Sie die Form auf eine neue Ebene.
② Klicken Sie im Ebenen-Bedienfeld auf „Transparente Pixel fixieren“.
③ Wählen Sie eine Farbe aus und klicken Sie in der oberen Werkzeugleiste auf den „Fülleimer“ (Fläche füllen), um die Form auszufüllen.
Im CSP-Assets-Store gibt es viele tropische Bilder und Pinsel.
Suchen Sie nach Begriffen wie „Tropical“, um Materialien herunterzuladen und in Silhouetten umzuwandeln.
(Es gibt sogar Materialien, die bereits Silhouetten sind und direkt verwendet werden können!)
C. Farben der Grafiken ändern
Wenn Sie die Farben einzelner Teile ändern möchten, ist das Vorgehen ähnlich wie im vorherigen Abschnitt.
🔧 Vorgehensweise:
① Klicken Sie auf „Transparente Pixel fixieren“.
② Wählen Sie die gewünschte Farbe aus und verwenden Sie den Fülleimer, um die Fläche direkt zu füllen.
3. Layout-Design
Hier sind einige einfach umzusetzende Kompositionsmöglichkeiten mit toller Wirkung:
🟨 Rahmen-Layout: Platzieren Sie die Grafiken rund um die Leinwand und lassen Sie die Mitte für den Text frei.
🟦 Symmetrisches Layout: Konzentrieren Sie die Grafiken oben/unten oder links/rechts und lassen Sie den mittleren Bereich frei.
🟩 Einseitiges Fokus-Layout: Platzieren Sie die Grafiken auf einer Seite und lassen Sie auf der anderen viel Platz für Text.
【💡 TIPP】
Auch wenn oben viele verschiedene tropische Objekte gezeigt wurden, müssen sie nicht alle in einem Layout verwendet werden.
Die Verwendung von nur ein oder zwei Arten ist oft völlig ausreichend.
【💡 TIPP】
Über [Bearbeiten] → [Transformieren] → [Skalieren/Drehen] (Shortcut: Strg+T)
können Sie die Größe und den Winkel jedes Objekts schnell anpassen.
【📝 HINWEIS】
Weitere kleine Kniffe (wie den Randeffekt) finden Sie im fünften Teil.
4. Farbauswahl mittels „Verlaufsumsetzung“
Im Gegensatz zu Farbsets, bei denen man Farben direkt wählt, benötigt die Verlaufsumsetzung Graustufen als Basis.
Anwendungsschritte:
① Erstellen Sie die Grafik in verschiedenen Graustufen (nicht mehr als fünf empfohlen).
② Erstellen Sie eine neue [Korrekturebene] → [Verlaufsumsetzung].
③ Wählen Sie eine passende Verlaufskombination aus und wenden Sie diese an.
【💡 TIPP】
Wenn Sie die Helligkeitsstufen des Originals bewahren möchten, können Sie die Füllmethode der Korrekturebene auf „Ineinanderkopieren“ (Overlay), „Weiches Licht“ oder „Farbe“ stellen.
【💡 TIPP】
Sie können zwischen der Verlaufsumsetzung und dem Originalbild eine weitere Korrekturebene einfügen, um die Graustufen anzupassen.
So erhalten Sie selbst mit der gleichen Verlaufsumsetzung unterschiedliche Effekte!
Das „Retro-Feeling“ in diesem Beispiel wird hauptsächlich durch die Farbwahl erzeugt.
Durch Ändern der Farben lässt sich die Atmosphäre sofort variieren!
Wie im Beispiel unten gezeigt:
Hochgesättigte Neonfarben → Vaporwave-Stil der 80er;
Pastellfarben mit niedriger Sättigung → Sanfter Stil:
⚠️
Beachten Sie, dass bei Bildern mit scharfen Kanten die Anwendung einer „Verlaufsumsetzung“ zu unsauberen Farbübergängen an den Kanten führen kann.
Hier sind zwei Lösungen dafür.
🔧 Methode 1:
① Ebenen zusammenführen.
Wählen Sie alle Ebenen im Ebenen-Bedienfeld aus → Rechtsklick → „Ausgewählte Ebenen zusammenführen“.
② [Filter] → [Effekt] → [Illustrationsstil].
③ [Parameter-Einstellungen]:
Bearbeitungsinhalt: „Nur Farbe“
Glättung der Farbe: Wert zwischen 1~100 (1 ist am schärfsten, 100 am glattesten).
Unschärfebereich der Farbe: 100
Anzahl der Farbabstufungen: 64
🔧 Methode 2:
Nachdem Sie die Farbkombination gefunden haben, nutzen Sie den Fülleimer. Wählen Sie die Farben mit der Pipette aus (Shortcut: Alt + Linksklick) und färben Sie jedes Element manuell um.
Obwohl Methode 2 etwas mühsamer ist, sorgt sie für perfekt saubere Kanten zwischen den Grafiken.
Außerdem können Sie bei Bedarf die Farben noch einmal feinjustieren.
5. <Für Anfänger> Einfache Dekorationstipps
In diesem Teil geht es um kleine Dekorationstechniken.
Es sind sehr einfache Handgriffe, die ideal für Einsteiger sind!
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Einen Rand für Text oder Bilder hinzufügen:
Klicken Sie einfach im Bedienfeld [Ebeneneigenschaften] auf den „Randeffekt“:
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Eine einfache geometrische Form unter dem Text sorgt für mehr Ordnung.
Zeichnen Sie mit dem [Figuren-Werkzeug] ein Rechteck auf einer neuen Ebene und verringern Sie im Ebenen-Bedienfeld die „Deckkraft“:
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Einen einfachen Schatten hinzufügen.
Kopieren Sie die Originalebene, füllen Sie sie mit einer dunkleren Farbe und verschieben Sie die neue Ebene leicht nach unten.
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Wenn Sie Version 2.1 oder höher verwenden, können Sie mit dem neuen Filter schnell einen Schlagschatten-Effekt erzielen.
Weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Anleitung:
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Um eine papierähnliche Textur hinzuzufügen,
suchen und laden Sie Bildmaterialien des Typs „Texture“ aus dem Assets-Store.
Ziehen Sie diese auf die oberste Ebene der Leinwand und stellen Sie die Füllmethode auf „Ineinanderkopieren“ oder „Weiches Licht“.
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Sie können auch dezente Muster als Hintergrundverzierung hinzufügen.
Der Kontrast zwischen dem Muster und der Hintergrundfarbe sollte nicht zu hoch sein.
Im Beispiel wurden folgende Pinsel verwendet:
Fertigstellung!
BONUS
Dieses minimalistische Silhouette-Design eignet sich hervorragend, um mit Papiertexturen einen handgemachten Collage-Look im Retro-Stil zu erzeugen!
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Zum Erstellen von zerrissenen Papierkanten und Papiertexturen siehe:
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Zur Gestaltung im Collage-Stil siehe:
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Zur Erstellung nahtloser Muster aus Bildern siehe:
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Wenn Sie Layouts wiederverwenden oder Bilder jederzeit bearbeiten möchten, können Sie Objekte als „Datei-Objekt“ anlegen.
Dabei werden separate Clip-Dateien erstellt, was spätere Änderungen erleichtert.
Entscheiden Sie je nach Bedarf, ob Sie dies nutzen möchten.
Weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Anleitung:
Schlusswort
Vielen Dank fürs Lesen!
Ich hoffe, dieser Artikel konnte Sie inspirieren.
Probieren Sie doch einmal aus, diese Techniken auf verschiedene Designthemen anzuwenden – Sie werden viele interessante Möglichkeiten entdecken!
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